SPD
Sozialdemokratische Partei Deutschland
Kreis-Anzeiger berichtet:
SPD scheitert mit
Antrag auf Warnschild für Kinder in Unter-Widdersheim
Stand: 10.11.2025, 15:00 Uhr
Von: Oliver Potengowski
Die Verkehrsbehörde lehnt ein Warnschild ab, obwohl Kinder
auf dem Weg zum Spielplatz die K184 überqueren müssen.
Eigentlich sollte Einigkeit herrschen, wenn es um die
Sicherheit von Kindern geht. Doch der Antrag der SPD, in der Ortsdurchfahrt von
Unter-Widdersheim wieder Warnschilder aufzustellen, fand in der jüngsten
Sitzung des Parlaments keine Mehrheit. Obwohl der Antrag inhaltlich
nachvollziehbar war, verhinderten formale Gründe seine Annahme.
Die Ober-Widdersheimer Straße (K184) teilt den Stadtteil
in einen älteren und einen neueren Bereich. Kinder, die vom Neubaugebiet zum
Spielplatz wollen, müssen die Straße überqueren. Zudem befinden sich zwei
Bushaltestellen in der Ortsmitte. Diese Situation birgt Gefahren – insbesondere
für ortsfremde Autofahrer, die damit nicht unbedingt rechnen. Früher warnte ein
Verkehrsschild (Zeichen 136) an dieser Stelle vor spielenden Kindern.
Dieses Schild wurde inzwischen entfernt. Die SPD betonte
in der Sitzung, wie wichtig solche Hinweise seien. „Im Interesse der Sicherheit
unserer Kinder sollten die Warnschilder wieder aufgestellt werden“, forderte
Sascha Hofmann.
Bürgermeister Thorsten Eberhard (CDU) erklärte, dass das
Schild nach einer Verkehrsschau im vergangenen Jahr entfernt worden sei. Die
Begründung der Verkehrsbehörde des Kreises lautete: Das Schild dürfe
ausschließlich im unmittelbaren Umfeld von Schulen und Kindergärten angebracht
werden – diese Voraussetzungen seien dort nicht mehr gegeben.
Eberhard beugte einem möglicherweise positiven Beschluss
der Stadtverordneten vor: „Selbst wenn der Antrag beschlossen würde, dürfte das
Schild nicht aufgehängt werden.“ Nach der Rechtsauffassung der Verkehrsbehörde
müsse er in diesem Fall Widerspruch gegen den Beschluss einlegen. Als
Alternative schlug er vor, mit bunten Figuren am Straßenrand auf die mögliche
Gefahr hinzuweisen.
Unverständnis im Publikum
Am Ende stimmten SPD und Linke für den Antrag. Bei vier
Enthaltungen wurde er mit den Stimmen von CDU, Grünen und Bürgerliste
abgelehnt.
„Das darf nicht wahr sein“, war aus dem Publikum zu hören –
Ausdruck des Unverständnisses über die Entscheidung. Tatsächlich ist die
Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung weniger restriktiv, als es die
Darstellung der Verkehrsbehörde vermuten lässt. In den Erläuterungen zu
Paragraf 40 heißt es: „Das Zeichen darf nur angeordnet werden, wo die Gefahr
besteht, dass Kinder häufig ungesichert auf die Fahrbahn laufen und eine
technische Sicherung nicht möglich ist.“ In Tempo-30-Zonen sei das Schild in der
Regel nicht erforderlich – doch die Ober-Widdersheimer Straße ist keine solche
Zone. In der engen Ortsdurchfahrt sind 50 Stundenkilometer erlaubt.
Der Ortsbezirk ist eine Gliederung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im SPD-Ortsverein Nidda. Er besteht seit der kommunalen Gebietsreform und der politischen Eingemeindung unserer Dörfer in die Stadt Nidda im Jahre 1972 sowie der Vereinigung der Ortsbezirke Ober- und Unter-Widdersheim im Jahre 2007. Im Ortsbezirk haben sich Frauen und Männer zusammengefunden, die die politischen Interessen der Menschen der Stadtteile Ober- und Unter-Widdersheim durch sozialdemokratische Politik in Stadt, Kreis, Land und Bund vertreten und gewahrt sehen wollen. In der Kommunalpolitik ist auch unser sonst so beschauliches, idyllisches und liebenswertes Dorf Unter-Widdersheim nicht frei von Problemen. Straßenverkehr und Steinbruchbetrieb sowie strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft wirken sich auf das Dorf und seine Bewohner aus. Es gilt auch politisches Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihr Dorf zu fördern.
"Auf Initiative des Ortsbezirks ist bei der letzten Kommunalwahl die Liste GfU zustande gekommen. Die Liste stellt die Ortsbeiratsmehrheit und den Ortsvorsteher."
Alle Termine werden in dem Terminkalender mit genannt.
stellv. Sprecher des Ortsbezirks Ober- / Unter-Widdersheim
Arthur Schneider
Ober-Widdersheimer Str. 9
63667 Nidda
Telefon: 06402 9720
E-Mail: spd[ät]unter-widdersheim.de



Impressionen zur Nikolausfeier für Kinder in Unter-Widdersheim
Impressionen zur Nikolaus-Feier am
Sportheim Ober-Widdersheim
Nach zweijähriger
Pause erlebte die traditionelle Nikolaus-Feier des SPD-Ortsbezirks Ober-Unter-Widdersheim
am 06. Dezember 2022 eine Renaissance. Ca. 40 Kinder in Begleitung ihrer Eltern
oder Großeltern hatten sich in einem Fackelzug auf den Weg zum Sportheim in
Ober-Widdersheim gemacht. Dort hieß Ortsbezirkssprecher Sascha Hofmann alle
willkommen und fleißige Helferinnen und Helfer des SPD-Ortsbezirks bewirteten
ihre kleinen und großen Gäste mit heißen Getränken und Grillwürstchen im
Brötchen. Die Kinder konnten auch selbst Stockbrot über einem Lagerfeuer
rösten. Um die Zeit bis zum Eintreffen von Sankt Nikolaus zu verkürzen, hatten
die Kinder Gelegenheit, ihre Kenntnisse von Nikolaus- und Weihnachtsliedern
aufzufrischen. Hierzu verteilte Vorsänger Arthur Schneider auch Liedblätter an
die Erwachsenen. Dann war er da, wie aus dem Nichts, der Nikolaus. Um ihm eine
Freude zu machen, sangen die Kinder ihre zuvor aufgefrischten Lieder. Hierbei
wurden sie gekonnt vom Orchestertrompeter Andreas Bräunig unterstützt. Dann war
der Nikolaus an der Reihe. Mit aufmunternden Worten erklärte er den Kindern
u.a. den Unterschied zwischen seiner Person und dem Weihnachtsmann, so dass
Kinder sich danach trauten, dem Nikolaus Weihnachtsgedichte vorzutragen. Das
rührte den Niklaus zutiefst und er kramte seine mitgebrachten Geschenke hervor,
die so reichlich waren, dass auch zu Hause gebliebene Geschwister was
abbekommen haben. Mit ein paar Trompeten-Soli von Andreas Bräunig wurde der
Nikolaus in die Dunkelheit der Nacht entlassen. Zuvor hatte er versprochen, im
nächsten Jahr am Nikolaustag wiederzukommen.

Foto v.d.Heid

Foto Becker

Foto Becker