Aktuelles - Unter-Widdersheim - Hessen

Wohnort im Grünen - naturnah und offen für Mensch und Tier -
Unter-Widdersheim
Update 19.10.2020
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Das Aktuelle

Verein Dorfgemeinschaft Unter-Widdersheim e.V.,
Burschenschaft 98 UW,
Verein Freiwillige Feuerwehr UW,
Landfrauenverein UW,
MGV Eintracht UW


 
Aktion „Wir leben noch“ – Gute Resonanz bei den Unter-Widdersheimern

An die 180 vorbestellte Pizzen haben die treuen Helferinnen und Helfer von Landfrauenverein, Freiwilliger Feuerwehr, Männergesangverein, Burschenschaft und Verein Dorfgemeinschaft am 10. Oktober 2020 vorbereitet, gebacken und ausgeliefert. Eine solch große Resonanz in der Dorfbevölkerung hatten die beteiligten Vereine nicht erwartet. Vier Backgänge im großen Backofen des Unter-Widdersheimer Backhauses waren erforderlich, um die Nachfrage zu befriedigen. Auch die Höhe der anstelle eines Kaufpreises erbetenen freiwilligen Spenden übertraf die Erwartungen. Die Verantwortlichen an den Spitzen der jeweiligen Vereine bedanken sich bei den Unter-Widdersheimer Bürgerinnen und Bürger für ihr Interesse und ihre Unterstützung.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Helferinnen und Helfern, die trotz Corona-Schutz- und Hygieneauflagen hervorragende Arbeit geleistet haben.

Im Backhaus (Foto Schneider – aus „Vor-Corona-Zeiten“)
 
Eure Unter-Widdersheimer Vereine

                   
 
Verein Dorfgemeinschaft
Unter-Widdersheim e.V.
Dorfgemeinschaft trauert um Wolfgang Wagner

Mit großer Bestürzung und Trauer hat die Dorfgemeinschaft Unter-Widdersheim auf die Nachricht reagiert, dass ihr Wolfgang Wagner nicht mehr lebt. Die Unter-Widdersheimer verlieren mit Wolfgang Wagner einen besonders wichtigen und wertvollen Menschen, dem seit seinem Zuzug ins Dorf Mitte der 90er Jahre die Gemeinschaft, das Dorf und dessen umgebende Natur eine Herzenssache war. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung Unter-Widdersheim hat er wesentliche Akzente in der Dorfentwicklung gesetzt. Er war auch einer der Wegbereiter, die erfolgreich für die Aufnahme des Dorfes in das Dorferneuerungsprogramm des Landes gekämpft haben. Von ihm stammt der Programmleitsatz „Wohnort im Grünen, naturnah und offen für Mensch und Tier“. Als Mann vom Fach konnte er seine Erfahrung als Diplombiologe und Leiter des Unter-Widdersheimer Fachbüros Planwerk in den vielfältigen Dorferneuerungsprojekten einbringen und umsetzen. Bewundernswert hierbei auch seine Gelassenheit und sein Langmut bei der Überwindung mancherlei Hürden. Die Unter-Widdersheimer, die private Projekte in der Dorferneuerung und bereits vorher bei der Erhaltung denkmalgeschützter Häuser realisiert haben, sind dankbar dafür, dass sie auf Wolfgang Wagners Unterstützung bauen konnten. Ja manches private Vorhaben wurde erst durch seine Initiative angeschoben. Leider war es ihm nicht vergönnt, den erfolgreichen Abschluss aller Projekte in der Dorferneuerung zu erleben. Für die Unter-Widdersheimer ist sein Leben und Wirken Verpflichtung, nicht nur die noch laufenden Projekte zu Ende zu bringen, vielmehr das mit Wolfgang Wagners wesentlicher Hilfe Geschaffene zu bewahren. Hierzu zählt auch eine funktionierende Dorfgemeinschaft, die auch Menschen der Gemeinschaft durch menschliche Nähe hilft, schwere Zeiten und Schicksalsschläge zu ertragen.

Mit freundlichen Grüßen
Arthur Schneider           
Vorsitzender
Corona-Zeiten - Neuigkeiten
 
Neuigkeiten für Dauernutzer des Dorfgemeinschaftshauses Unter-Widdersheim
 

Die Stadtverwaltung Nidda hat die Dauernutzer darüber informiert, dass ab dem 07.08.2020 das Dorfgemeinschaftshaus (Großer Saal mit Thekenraum) mit einer erhöhten Personenzahl genutzt werden darf, allerdings mit Auflagen und Einschränkungen, die da sind:
 
·        Es dürfen sich nur maximal 26 Personen im Großen Saal einschließlich Thekenraum aufhalten.
 
·        Personen müssen einzeln das DGH und den Saal mit Thekenraum betreten und verlassen.
 
·        Damen- und Herrentoilettenräume dürfen nur von jeweils einer Person genutzt werden.
 
·        Die Hygieneauflagen des Robert-Koch-Instituts sind zu beachten und vom Veranstalter umzusetzen.
 
·        Eine Anwesenheitsliste mit Name und Adresse ist für jede Veranstaltung zu erstellen und nach jeder Veranstaltung
          bei der Verwaltung / Hausmeisterin abzugeben.
 
·        Die Hausmeisterin Tina Harth bitte alle Dauernutzer um Information, wenn sich die Nutzung darauf beschränkt,
          aus den Räumlichkeiten der Nutzer nur Gegenstände zu holen, oder die Dauernutzung ausgesetzt bleibt.
          Sie muss nämlich nach jeder Nutzung alle Räume reinigen und desinfizieren.
 
·        Im Übrigen behält die Benutzungsordnung der Bürgerhäuser weiterhin ihre Gültigkeit.
 

Weitere Information sind auch auf der Internet-Seite der Stadt Nidda www.nidda.de zu finden. Außerdem sind die Aushänge in Papierform im DGH-Foyer zu beachten.
 

Projekt „Bachlauf Massohlgraben“ in der Dorferneuerung

Ortsbeirat und Arbeitskreis tagen unter freiem Himmel

Damit es im letzten Jahr der Dorferneuerung vorwärts geht und das noch ausstehende Großprojekt auch realisiert werden kann, mussten sich die zuständigen Gremien mit notwendigen Änderungen in der Ausführungsplanung befassen.                                              
 
Erste Entwürfe aus dem AK Dorferneuerung aus dem Jahr 2010 zeigen obige Bilder. Wie vorgesehen soll die Staustufe beseitigt und das Bachbett eine natürlichere Gestalt erhalten, wobei die Umfassungsmauern entlang der Straße „Am Klappersberg“ erhalten werden müssen. Welches Aussehen der sichtbare Mauerabschluss erhalten soll, stellte der Chef des Büros Planwerk, Wolfgang Wagner anschaulich anhand einer Zeichnung vor.

So wird die derzeitige Umzäunung abgebaut und nur im Bereich des Straßendurchlasses durch ein Gitter ersetzt. Daran anschließend in Richtung Osten erhält die zu sanierende Betonmauer einen straßenseitigen 20 cm hohen Basaltbordstein und eine Abdeckung aus Basaltpflaster. In dieses Pflaster eingelassen werden im Abstand von 3 m Sandsteinpoller. Die Bachbettsohle wird so angehoben und zur Mauer angeböscht, dass zwischen Mauerkrone und Böschung nur noch ein Höhenunterschied von 50 bis 60 cm verbleibt. Der sichtbare Teil der gegenüberliegenden Betonmauer wird seitlich durch Basaltsteine verblendet und erhält eine Sandsteinabdeckung. Das künftige Bachbett wird über zwei Treppenabgänge erreichbar und erlebbar sein.
 
Ortsbeirat und Arbeitskreis haben der Planänderung zugestimmt.

Relikte aus der jüngsten Vergangenheit


Der Bildhauer Stephan Guber aus Geiß-Nidda, der im Jahr 2015 aus dem oberen Stammstück der im Jahr 2011 umgestürzten Friedhofslinde ein zweiteiliges Kunstwerk (Skulptur) geschaffen hat, ließ uns kürzlich über Maxi Rohrbach wissen, dass sein Werk nun als Dauerleihgabe in der Basilika des Schlosses Johannisberg einen Platz gefunden hat. Das Schloss mit Basilika liegt in der Gemarkung Geisenheim im Rheingau.

Ebenfalls ein Teil der alten Linde ist als Kanzel in der Unter-Widdersheimer Trauerhalle aufgestellt. Weitere Teile befinden sich in Form einer Gedenktafel im Foyer des Dorfgemeinschaftshauses.

 
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